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Selenacup – Damenhygieneartikel im Test!

Männer, ihr dürfte ab hier gern abschalten! 

Welche Hygieneartikel benutzt ihr während eurer Menstruationsphase? Tampons, Binden oder sogar Menstruationstassen?

Seitdem ich in die Geschlechtsreife Phase des Lebens gekommen bin, drehte sich alles in meinen damaligen jungen Jahren um Hygieneprodukte. Was soll ich verwenden? Warum ist das alles so kompliziert und teuer? Im laufe der Jahre verwendete ich dann Tampons. Sie waren eigentlich sehr einfach zu verwenden und man brauchte sich keine Gedanken machen (ihr wisst was ich meine).

Mittlerweile bin ich aber nicht mehr so begeistert von Tampons. Sie sind relativ teuer (wie damals auch :D), sie erzeugen viel Müll und riechen unangenehm im Badezimmermüll, wenn man vergisst es schnell zu entsorgen. Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen Tamponmülltüten zu kaufen, ja die gibt es wirklich haha! Doch wenn man mal überlegt: man kauft regelmäßig Tampons, diese sind immer in Pappkartons verpackt. Die Tampons selbst in Plastik. Die Tüten sind ebenfalls in Pappkartons und klar, die Tüten sind ebenfalls aus Plastik. Unheimlich viel Müll für solch eine Kleinigkeit oder? Zu dem Müll kommen noch die ganzen Nebenwirkungen und Nachteile. Habt ihr euch mal den Zettel in eurer Tamponverpackung durchgelesen? Ich, einmal, als ich sie das erste mal benutzt habe vor ca. 10 Jahren. Doch irgendwann habe ich mich gewundert, warum ich jedes mal während meiner Menstruationsphase Diarrhö (wer nicht weiß was das ist, bitte googeln, da ich es nicht so gern hier rein schreiben möchte 😀 ) bekam. Und dies ist einer der besagten Nebenwirkungen. Der Überzug des Tampons soll dazu führen. Zudem führt dies oft zum Austrocknen der Scheide, wodurch diese anfälliger für Bakterien, Pilze, Infektionen, also auch für Geschlechtskrankheiten ist, da die Scheidenflora eine gewisse Feuchtigkeit benötigt. Wenn man Tampons zu lange trägt (laut Verpackung alle zwei-drei Stunden wechseln, was sehr schmerzhaft sein kann, wenn man eine sehr leichte Blutung hat) kommt es nach der Austrocknung durch den vollgesogenen Tampon zu einem Bakterienwachstum, was dann zu Reizungen oder schlimmstenfalls Entzündungen und Erkrankungen führt. Das TSS – Toxisches Schocksyndrom ist einer dieser Erkrankungen. Es ist eine sehr seltene Krankheit, doch diese kann von Organ- und Kreislaufversagen bis hin zum Tode führen. Ganz schön viele Nachteile für solch ein kleines Ding!

Worauf will ich hinaus?

Seit einem Jahr habe ich schon öfter von Menstruationstassen gelesen und habe mir Beiträge von Drogerieketten durchgelesen. Viele Frauen Sprachen von “mein Leben hat sich verbessert“, “nie wieder ohne eine Menstruationstasse“ oder sogar “wie kann man noch sowas wie Tampons verkaufen“. Ich fragte mich immer, wie kann so eine Silikonglocke so besonders sein und vor allem wie bekommt man sowas eingeführt?

Jetzt weiß ich, warum die Frauen sich so fühlen, denn ich kann nur eins sagen – nie wieder ohne! Sie ist einfach so viel praktischer und gesünder für den Körper. Anfangs ist es vielleicht nicht so einfach, aber so erging es mir bei Tampons auch!

Die Selenacup Menstruationstasse ist in verschiedenen Größen erhältlich und auf der Verpackung kann man sehen, welche Größe für einen geeignet ist. Sie ist günstig, denn sie kostet 19,95€ und kann einige Jahre verwendet werden. Zudem ist sie nachhaltig und verursacht somit nicht wie bei Tampons regelmäßigen Müll. Sie ist außerdem sogar 100% Vegan und ist aus medizinischen Silikon hergestellt. Die Menstruationstasse führt nicht zu einer Austrocknung und ist vor allem für Frauen geeignet, die durch Tampons und Binden an Reizungen, Ausschlägen und Plizinfektionen leiden.

Die Selenacup Menstruationstasse kann bis zu 12 Stunden getragen werden. Und somit kann man den Gedanken “ich wasche die doch nicht auf Arbeit/in der Schule aus“ streichen. Somit kann man sie morgens vor der Arbeit einsetzen und in Ruhe zu Hause entleeren. Sie wird einfach mit kaltem Wasser ausgewaschen, neu eingesetzt und am Ende der Periode mit heißem Wasser ausgekocht.

 

Bei mir hat das erste mal super funktioniert, doch einen Tag später hat es nicht mehr so gut geklappt. Es ist wichtig die Tasse richtig einzusetzen, da es sonst an der Seite vorbei läuft. Zum Glück hab ich gemerkt das etwas nicht stimmt und konnte schlimmeres verhindern :D. Man knickt die Tasse wie es auf der Verpackung abgebildete ist und führt es dann ein (man kann sie auch mit etwas Wasser oder Gleitgel befeuchten, falls es Schwierigkeiten beim einführen gibt). Wenn sie eingeführt ist ploppt sie auf und dadurch entsteht ein gewisser Unterdruck/Vakkum, dadurch läuft nichts vorbei. Durch den Scheidenmuskel wird sie getragen und kann nicht raus rutschen. Woran weiß ich, ob die Tasse richtig sitzt? Am Ende der Tasse ist ein kleiner Griff, kann man diesen richtig drehen, sitzt sie nicht richtig. Bewegt sie sich nicht, sitzt sie richtig! Manche Frauen berichteten sogar, dass durch den Unterdruck die Unterleibsschmerzen weg sind. Dies kann ich leider leider nicht bestätigen, aber ich habe seitdem kein Diarrhö mehr, was mich sehr glücklich macht! Zudem muss ich nicht ständig daran denken, irgendwas zu wechseln nach ein paar Stunden. Ich bin einfach super zufrieden und kann es jedem nur empfehlen! Viel Spaß beim testen und schreibt mir gern in die Kommentare, ob ihr sie kennt oder gern testen wollt!?

*In freundlicher Kooperation mit dem Selenacup Team

 

4 Kommentare zu „Selenacup – Damenhygieneartikel im Test!

  1. Finde deinen Beitrag echt super, werde es auf jeden Fall jetzt mal testen. Die Tampons reizen wirklich sehr die Scheidenflora. Bin gespannt es auszuprobieren. 😊

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